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Diener Gottes Heinrich Videsott, "Kräftiger Segen"
Älteste Gesätzchen des Rosenkranzes (1300)
Patrick Morgengebet, Wessobrunner Gebet

Texte und Impulse

Bernhard von Clairvaux - Gebet zur Aussendung von Brüdern klick 
Segensworte des hl. Bernhard von Clairvaux für Brüder, die an einen neuen Ort hin aufbrachen. Zu seinen Lebzeiten wurden von ihm persönlich 67 neue große Klosteranlagen gegründet!  
 

Selige Elisabeth von Dijon - Lebensweihe ("O mein Gott, Dreifaltigkeit") klick
Ihr Gebet „Elevation à la Trinité” schrieb sie nachts am 21. November 1904 in einem Atemzug als Lebensbekenntnis nieder. Sie starb mit 26 Jahren an einem damals unheilbaren schweren Leiden (Entzündung der Nebennieren).

Umkehr und Hoffnung - im Geist der Ostkirche Klick  
Dieses Gebet enthält Aussagen und Bitten im Sinn des immerwährenden Jesusgebetes der Ostkirche.

 Vergiss es nie: du bist du!

Vergiss es nie: dass du lebst, war keine eigene Idee,
und dass du atmest, kein Entschluss von dir.

Vergiss es nie: dass du lebst, war eines anderen Idee,
und dass du atmest, sein Geschenk an dich.

Vergiss es nie: dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt,
und solche Augen hast alleine du.

Vergiss es nie: du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld,
denn du kannst leben.  Niemand lebt wie du!

Vergiss es nie: niemand denkt und fühlt und handelt so wie du,
und niemand lächelt so, wie du‘s grad tust.

Vergiss es nie: niemand sieht den Himmel ganz genau wie du,
und niemand hat je, was du weißt, gewusst.

Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.

Du bist du!

(Jürgen Werth)

Charakterköpfe Augen glühen Schachspieler Experte
Du bist du: "Charakterköpfe"
 
 

Rosenkranz - die
ältesten Geheimnisse

Zisterzienserinnen in St. Thomas an der Kyll
50 Geheimnisse zum Rosenkranz (um 1300)

 

Im frühen Mittelalter haben Laien, die des Lesens unkundig waren und denen auch Bücher fehlten, statt der 150 Psalmen in der Bibel 150 Vaterunser gebetet (in Südtirol wird heute noch die Zählschnur als Patter oder Nuster benannt und die drei klassischen Rosenkränze als "ganzer Psalter").

Als im Zug der Marienfrömmigkeit vom 13. Jahrhundert an die Vaterunser mit dem biblischen Teil des Ave Maria vertauscht wurde, fügte man dem (... gebenedeit die Frucht deines Leibes, Jesus, -) die sogenannten Gesätzchen Christi an. Die früheste Erwähnung von 150 Gesätzchen dieser Art stammt wohl aus St. Thomas an der Kyll (bei Trier, um 1300).
 

  1. Nach dessen Bild und Gleichnis wir geschaffen sind;
  2. Der dich von Ewigkeit her zu seiner lieben Mutter
          auserwählt hat;
  3. Der bei Botschaft des Engels in deinen Schoß
          herabstieg und neun Monate dort Wohnung
          nahm;
  4. Der Johannes im Mutterschoß seiner Mutter Elisabeth
          froh gemacht hat;
  5. Der uns als Kind geboren und als Sohn geschenkt ist;
  6. Den du in Windeln gewickelt und in eine Krippe
          gelegt hast;
  7. Den Engel und Hirten angebetet haben;
  8. Den du im Tempel dargestellt hast;
  9. Der nach Ägypten fliehen musste;
  10. Der seinen Eltern in Nazareth zugetan war.
     
  11. Den Johannes mit Wasser getauft hat;
  12. Der in der Wüste Hunger und Durst gelitten hat;
  13. Der vom Teufel versucht worden ist;
  14. Der vom Umherziehen und Predigen müde
          geworden ist
  15. Der durch seine Zeichen und Lehren die Kirche
          aufgebaut hat;
  16. Der die Leidenden, die an ihn glaubten, geheilt hat;
  17. Der Tote zum Leben erweckt hat;
  18. Der in Jerusalem mit Ehren empfangen worden ist;
  19. Den einer seiner Jünger verraten hat;
  20. Der um Geld verkauft worden ist.

     
          
  1. Der uns im Brot und im Wein als Speise und Trank
         gereicht wird;
  2. Der die Füße seiner Jünger gewaschen hat;
  3. Der freiwillig zum Ort seines Leidens geeilt ist;
  4. Der begann, sich zu ängstigen und betrübt zu sein
         bis zum Tod;
  5. Der den Vater gebeten hat, dass er den bitteren
         Kelch an ihm vorübergehen lasse;
  6. Der seinen eigenen Willen dem des Vaters
         unterworfen hat;
  7. Der betend für uns Blut geschwitzt hat;
  8. Der um unseretwillen wie ein Räuber ergriffen
         wurde;
  9. Der von seinen liebsten Freunden verlassen
         worden ist;
  10. Den Petrus dreimal verleugnet hat.
     
  11. Der von Herodes und den Seinen wie ein Gaukler 
         in einem Spottgewand verhöhnt wurde;
  12. Der nackt an die Säule gebunden und mit Ruten
         grausam gegeißelt wurde;
  13. Der mit überspitzen Dornen gekrönt worden ist;
  14. Der anstelle eines Räubers zur Hinrichtung
         begehrt und gewährt wurde;
  15. Der mit Faustschlägen misshandelt wurde 
         und selber sein Kreuz bis zur Leidensstätte
         getragen hat;
  16. Der zwischen Räubern wie ein Verbrecher
         aufgehängt war.
  17. Der für seine Henker zum Vater gebetet hat;
  18. Der dem Schächer das Paradies versprochen hat;
  19. Der dich dem geliebten Jünger anvertraut hat;
  20. Den nach unserem Heil gedürstet hat;
     
  21. Der laut gerufen hat, er sei um unseretwillen
         verlassen.
  22. Der mit lautem Rufen und unter Tränen seinen
         Geist in die Hände des Vaters empfahl;
  23. Der nach dem Tod, als er hätte ausruhen sollen, 
         bis ins Herz verwundet worden ist;
  24. Der dem Leibe nach begraben worden ist;
  25. Der nach seiner Auferstehung am dritten Tag
         dir, seiner Mutter, und Maria Magdalena
         erschienen ist;
  26. Der zum Vater aufgefahren ist und für uns eintritt;
  27. Der den Seinen den Tröstergeist hinterlassen hat;
  28. Der dich, seine Mutter, in die himmlische
         Herrlichkeit aufgenommen hat;
  29. Der als gerechter Richter wiederkommen und                jedem nach seinen Werken vergelten wird.
  30. Der uns als sein Königreich seinem Vater                      übergeben und selbst unser Lohn sein wird. 
     
  1. Der uns im Brot und im Wein als Speise und Trank gereicht wird;
  2. Der die Füße seiner Jünger gewaschen hat;
  3. Der freiwillig zum Ort seines Leidens geeilt ist;
  4. Der begann, sich zu ängstigen und betrübt zu sein bis zum Tod;
  5. Der den Vater gebeten hat, dass er den bitteren Kelch
  6.       an ihm vorübergehen lasse;
  7. Der seinen eigenen Willen dem des Vaters unterworfen hat;
  8. Der betend für uns Blut geschwitzt hat;
  9. Der um unseretwillen wie ein Räuber ergriffen wurde;
  10. Der von seinen liebsten Freunden verlassen worden ist;
  11. Den Petrus dreimal verleugnet hat.
  12. Der von Herodes und den Seinen wie ein Gaukler
  13.       in einem Spottgewand verhöhnt wurde;
  14. Der nackt an die Säule gebunden
  15.       und mit Ruten grausam gegeißelt wurde;
  16. Der mit überspitzen Dornen gekrönt worden ist;
  17. Der anstelle eines Räubers zur Hinrichtung begehrt
  18.       und gewährt wurde;
  19. Der mit Faustschlägen misshandelt wurde  und selber
  20.       sein Kreuz bis zur Leidensstätte getragen hat;
  21. Der zwischen Räubern wie ein Verbrecher aufgehängt war.
  22. Der für seine Henker zum Vater gebetet hat;
  23. Der dem Schächer das Paradies versprochen hat;
  24. Der dich dem geliebten Jünger anvertraut hat;
  25. Der laut gerufen hat, er sei um unseretwillen verlassen.
  26. Den nach unserem Heil gedürstet hat;
  27. Der mit lautem Rufen und unter Tränen
  28.       seinen Geist in die Hände des Vaters empfahl;
  29. Der nach dem Tod, als er hätte ausruhen sollen,
  30.       bis ins Herz verwundet worden ist;
  31. Der dem Leibe nach begraben worden ist;
  32. Der nach seiner Auferstehung am dritten Tag dir,
  33.       seiner Mutter, und Maria Magdalena erschienen ist;
  34. Der zum Vater aufgefahren ist und für uns eintritt;
  35. Der den Seinen den Tröstergeist hinterlassen hat;
  36. Der dich, seine Mutter, in die himmlische Herrlichkeit
  37.       aufgenommen hat;
  38. Der als gerechter Richter wiederkommen
  39.       und jedem nach seinen Werken vergelten wird.
  40. Der uns als sein Königreich seinem Vater übergeben
  41.       und selbst unser Lohn sein wird.

Pfarrer Heinrich Videsott
Der kräftige Segen

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. 

Auf die Fürsprache der heiligen Jungfrau Maria und unserer Namenspatrone, 

des heiligen Antonius von Padua, 

des heiligen Johannes Maria Vianney und des heiligen Josef Freinademetz, 

komme der Segen Gottes, des Allmächtigen, auf uns und unsere Familien herab, 

und die unerschöpfliche Ausströmung der Gabe des Hl. Geistes komme in unser Herz. 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

+ Der Allmächtige möge uns vor allen körperlichen und seelischen Leiden bewahren, 

vor Unfällen auf der Straße und vor Arbeitsunfällen. 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Es entzünde sich in unseren Herzen das Feuer seiner göttlichen Liebe 

und dieses brenne ständig zur größeren Ehre Gottes. 

Mit der Gnade Gottes bleibe uns der Glaube erhalten, 

und der Friede herrsche in unseren Familien zur Heilung unserer Seele. 

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Videsott - Pfarrer Heinrich


Pfarrer Heinrich Videsott, Wengen (Südtirol)
Diener Gottes (Seligsprechung erwartet), 1912-1999

 

 

Pfarrer Heinrich Videsott wurde am 3. Juli 1912 in Montal/St.Lorenzen (Südtirol) geboren.
Nach seiner Priesterweihe 1937 in Brixen diente er in verschiedenen Pfarreien der Diözese Brixen und wurde schließlich nach Wengen im Gadertal berufen.
Dort wirkte er 35 Jahre lang segensreich und verstarb gottergeben am 9. Dezember 1999.


Pfarrer Videsott fiel besonders durch seine geistige Ausstrahlung, seine tiefe Frömmigkeit und große Barmherzigkeit auf. Er zeigte eine unbegrenzte Hilfsbereitschaft und war Botschafter der Güte und Liebe Gottes. Er war sehr hilfsbereit, besuchte gerne die Kranken, als gesuchter Beichtvater und Seelenführer waren das Pfarrhaus (und sein altes Telefon!) immer bereit. Vor allem wurde sein "kräftiger Segen" Trost als Trost und Wunderkraft erbeten.

Dank dieser Tugenden wurde ihm eine immer größer werdende, andächtige Verehrung entgegengebracht. Nach seinem Tod breitete sich diese Verehrung in bemerkenswerter Weise aus; davon zeugen die unzähligen Besuche an seinem Grab im Friedhof von Wengen.

Pfarrer Heinrich ist vor allem bekannt durch seine aus christlicher Sicht gelebte Seelsorge: 

*  Eine ausstrahlende Väterlichkeit; 

*  Gebet, Wahrhaftigkeit und Treue;

*  Opfer bringen und Kreuz tragen in der Nachfolge Jesu;

*  Festigkeit in seinen Grundsätzen;

*  Barmherzigkeit, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Menschenliebe;

*  Einfachheit, franziskanische Armut, Bescheidenheit.

*  Beichte als Heilung seelischer Wunden, Segenskraft.

Information:  klick

 

Patrick von Irland (+493), Morgengebet

1. Ich erhebe mich heute in gewaltiger Kraft, 
in Anrufung der heiligsten Dreifaltigkeit, 
im Glauben an die Dreiheit, 
im Bekenntnis der Einheit des Weltenschöpfers.

2. Ich erhebe mich heute kraft der Geburt Christi und seiner Taufe,
kraft seiner Kreuzigung und Grablegung,
kraft seiner Auferstehung und Himmelfahrt,
kraft seiner Wiederkunft zum Jüngsten Gericht.

3. Ich erhebe mich heute
verbunden mit der Liebe der Cherubim und der Stärke der Seraphim,
verbunden mit den Gebeten der Patriarchen
und den Weissagungen der Propheten,
verbunden mit dem Glauben der Märtyrer
und der Reinheit der heiligen Jungfrauen,
verbunden mit dem Bekennermut und den herrlichen Taten aller Heiligen.

4. Ich erhebe mich heute inmitten der Kräfte des Himmels und der Erde,
im Licht der Sonne und im Glanz des Mondes,
im Leuchten der Feuerglut und im Sprühen der Blitze,
im Brausen der Stürme und im Fluten der Meere.

5. Ich weihe mich heute Gottes mächtiger Führung und wachendem Auge,  
Gottes lauschendem Ohr und Gottes schützenden Händen,
Gottes verzeihendem Wort und Gottes leitender Weisheit,
Gottes offenen Wegen und Gottes bergendem Schild.

6. Er schütze mich heute vor jeder erbarmungslosen und grausamen Gewalt,
die meine Seele oder meinen Leib bedroht.
Er schütze mich heute vor den Einflüsterungen falscher Propheten.
Christus sei die Kraft, Christus sei mein Friede.

7. Christus sei mit mir und Christus sei in mir,
Christus sei vor mir und Christus sei hinter mir,
Christus sei unter mir und Christus sei über mir,
Christus zu Rechten und Christus zur Linken.

8. Christus sei, wo ich liege und Christus sei, wo ich stehe,
Christus sei wo ich sitze und Christus sei, wohin ich gehe,
Christus in der Tiefe und Christus in der Höhe, Christus in der Weite.

9. Er sei im Munde eines jeden, der von mir spricht,
er sei im Auge eines jeden, der auf mich sieht,
er sei im Ohr eines jeden, der auf mich hört,
Christus mein Herr, Christus mein Erlöser!
 

 


Ich nehme dreifache Zuflucht
 


Buddhistisch:

Ich nehme Zuflucht  
zu Buddha, dem vollkommenen Stifter,
zum Dharma, der reinen Lehre,
zur Sangha, der Tradition der Klöster und Mönche.
 


Christlich entsprechend:

Ich nehme Zuflucht  
zu Jesus Christus,
zum Evangelium,
zur Mutter Kirche
.


Wessobrunner Gebet (um 800)

Das erfragte ich unter den Menschen als gewaltigstes Wunder:

Als Erde nicht war noch hoher Himmel, noch Baum noch Berg nicht war,

noch Sonne nicht schien noch Stern, noch Mond nicht leuchtete, noch das mächtige Meer,

als nirgends nichts war aller Enden und Wenden:

da war der eine, allmächtige Gott, der Herren mildester; bei ihm viele Geister voll Herrlichkeit.

Doch eher als sie war der heilige Gott.

              

Allmächtiger Gott, der du Himmel und Erde geschaffen und den Menschen viel Gutes gegeben hast,

verleihe mir in deiner Huld  den rechten Glauben.

Gewähre mir Weisheit und Klugheit und Kraft, dem Verderber zu widerstehen,

das Böse zu meiden und deinen Willen zu vollbringen.  

  1. Der uns im Brot und im Wein als Speise und Trank
         gereicht wird;
  2. Der die Füße seiner Jünger gewaschen hat;
  3. Der freiwillig zum Ort seines Leidens geeilt ist;
  4. Der begann, sich zu ängstigen und betrübt zu sein
         bis zum Tod;
  5. Der den Vater gebeten hat, dass er den bitteren
         Kelch an ihm vorübergehen lasse;
  6. Der seinen eigenen Willen dem des Vaters
         unterworfen hat;
  7. Der betend für uns Blut geschwitzt hat;
  8. Der um unseretwillen wie ein Räuber ergriffen
         wurde;
  9. Der von seinen liebsten Freunden verlassen
         worden ist;
  10. Den Petrus dreimal verleugnet hat.
     
  11. Der von Herodes und den Seinen wie ein Gaukler 
         in einem Spottgewand verhöhnt wurde;
  12. Der nackt an die Säule gebunden und mit Ruten
         grausam gegeißelt wurde;
  13. Der mit überspitzen Dornen gekrönt worden ist;
  14. Der anstelle eines Räubers zur Hinrichtung
         begehrt und gewährt wurde;
  15. Der mit Faustschlägen misshandelt wurde 
         und selber sein Kreuz bis zur Leidensstätte
         getragen hat;
  16. Der zwischen Räubern wie ein Verbrecher
         aufgehängt war.
  17. Der für seine Henker zum Vater gebetet hat;
  18. Der dem Schächer das Paradies versprochen hat;
  19. Der dich dem geliebten Jünger anvertraut hat;
  20. Den nach unserem Heil gedürstet hat;
     
  21. Der laut gerufen hat, er sei um unseretwillen
         verlassen.
  22. Der mit lautem Rufen und unter Tränen seinen
         Geist in die Hände des Vaters empfahl;
  23. Der nach dem Tod, als er hätte ausruhen sollen, 
         bis ins Herz verwundet worden ist;
  24. Der dem Leibe nach begraben worden ist;
  25. Der nach seiner Auferstehung am dritten Tag
         dir, seiner Mutter, und Maria Magdalena
         erschienen ist;
  26. Der zum Vater aufgefahren ist und für uns eintritt;
  27. Der den Seinen den Tröstergeist hinterlassen hat;
  28. Der dich, seine Mutter, in die himmlische
         Herrlichkeit aufgenommen hat;
  29. Der als gerechter Richter wiederkommen und jedem
         nach seinen Werken vergelten wird.
  30. Der uns als sein Königreich seinem Vater übergeben 
         und selbst unser Lohn sein wird.
  1. Der uns im Brot und im Wein als Speise und Trank gereicht wird;
  2. Der die Füße seiner Jünger gewaschen hat;
  3. Der freiwillig zum Ort seines Leidens geeilt ist;
  4. Der begann, sich zu ängstigen und betrübt zu sein bis zum Tod;
  5. Der den Vater gebeten hat, dass er den bitteren Kelch
  6.       an ihm vorübergehen lasse;
  7. Der seinen eigenen Willen dem des Vaters unterworfen hat;
  8. Der betend für uns Blut geschwitzt hat;
  9. Der um unseretwillen wie ein Räuber ergriffen wurde;
  10. Der von seinen liebsten Freunden verlassen worden ist;
  11. Den Petrus dreimal verleugnet hat.
  12. Der von Herodes und den Seinen wie ein Gaukler
  13.       in einem Spottgewand verhöhnt wurde;
  14. Der nackt an die Säule gebunden
  15.       und mit Ruten grausam gegeißelt wurde;
  16. Der mit überspitzen Dornen gekrönt worden ist;
  17. Der anstelle eines Räubers zur Hinrichtung begehrt
  18.       und gewährt wurde;
  19. Der mit Faustschlägen misshandelt wurde  und selber
  20.       sein Kreuz bis zur Leidensstätte getragen hat;
  21. Der zwischen Räubern wie ein Verbrecher aufgehängt war.
  22. Der für seine Henker zum Vater gebetet hat;
  23. Der dem Schächer das Paradies versprochen hat;
  24. Der dich dem geliebten Jünger anvertraut hat;
  25. Der laut gerufen hat, er sei um unseretwillen verlassen.
  26. Den nach unserem Heil gedürstet hat;
  27. Der mit lautem Rufen und unter Tränen
  28.       seinen Geist in die Hände des Vaters empfahl;
  29. Der nach dem Tod, als er hätte ausruhen sollen,
  30.       bis ins Herz verwundet worden ist;
  31. Der dem Leibe nach begraben worden ist;
  32. Der nach seiner Auferstehung am dritten Tag dir,
  33.       seiner Mutter, und Maria Magdalena erschienen ist;
  34. Der zum Vater aufgefahren ist und für uns eintritt;
  35. Der den Seinen den Tröstergeist hinterlassen hat;
  36. Der dich, seine Mutter, in die himmlische Herrlichkeit
  37.       aufgenommen hat;
  38. Der als gerechter Richter wiederkommen
  39.       und jedem nach seinen Werken vergelten wird.
  40. Der uns als sein Königreich seinem Vater übergeben
  41.       und selbst unser Lohn sein wird.