Pablo Picasso - Guernica (sprich: Ghèrnica)
3,5 mal 7,8 m riesig groß, Öl auf Leinwand (1937)

 


 

Picasso wird für die Pariser Weltausstellung 1937 ein großes Gemälde malen.
Nach der Bombardierung Guernicas durch deutsche und italienische Flugzeuge 
war es für Picasso klar: ein universelles Bild des Leidens, 
des Verderbens und des Todes, gemalt in starken Kontrasten, fast schwarz-weiß. 

 

Das Bild hat enorme Dimensionen, 349 cm × 778 cm,
was bei dieser kleinen Reproduktion nicht auffällt - 
also doppelt so hoch wie der menschliche Körper und 12 Schritte lang!

 

Wie ein Triptychon (Flügelaltar) wird die zentrale Szene
von zwei seitlichen Motiven begleitet:
auf der linken Seite die um ihr Baby weinende Frau (Mitleid)
und der Stier als Symbol wahnsinniger Gewalt.
und rechts der Todesschrei der Frau im brennenden Haus (sieben Flammen). 

 

Die große zentrale Szene stellt die Verwundung und den Tod des Pferdes dar
(die Stute als Symbol des Lebens)
und der Zerstörung sowie Fall der leeren Statue.
Aus dem zerbrochenen Schwert wächst der Olivenzweig.

 

Oben Licht auf Terror und Information der Weltöffentlichkeit
(die Frau am Fenster mit der Lampe).
Der Olivenzweig und der Blick der sterbenden Frau unten rechts
sind auf das Licht gerichtet, voller Hoffnung.

Picasso wird für die Pariser Weltausstellung 1937 ein großes Gemälde malen.
 
Nach der Bombardierung Guernicas durch deutsche und italienische Flugzeuge war es für Picasso klar:
ein universelles Bild des Leidens, des Verderbens und des Todes, gemalt in starken Kontrasten, fast schwarz-weiß.
 
 
Das Bild hat enorme Dimensionen, 349 cm × 778 cm, was bei dieser kleinen Reproduktion auffällt - 
also doppelt so hoch wie der menschliche Körper und 12 Schritte lang!
 
 
Wie ein Triptychon (Flügelaltar) wird die zentrale Szene von zwei seitlichen Motiven begleitet:
 
auf der linken Seite die um ihr Baby weinende Frau (Mitleid) und der Stier als Symbol wahnsinniger Gewalt.
 
und rechts der Todesschrei der Frau im brennenden Haus (sieben Flammen).
 
 
 
Die große zentrale Szene stellt die Verwundung und den Tod des Pferdes dar (die Stute als Symbol des Lebens) und der Fall der leeren Statue. Aus dem zerbrochenen Schwert wächst der Olivenzweig.
 
Oben Licht auf Terror und Information der Weltöffentlichkeit (die Frau am Fenster mit der Lampe).
 
Der Olivenzweig und der Blick der sterbenden Frau unten rechts sind auf das Licht gerichtet, voller Hoffnung.
 
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

Ein universelles Bild
von Leiden, Verderben und Tod.

 

Im Vordergrund steht die Erinnerung an die Opfer! Es ist nicht die Katastrophe selbst, die hier gezeigt wird - kein Flieger, keine Bombe ist zu sehen; kein Feind, keine Täter!  Nichts bleibt im Bild von dem militärischen Hintergrund, nichts vom grausigen Monstrum Mensch, kein oberflächlicher Hinweis auf die faktischen Mächte. Es sind die Auswirkungen der Gewalt auf den Menschen, ja, auf die ganze Schöpfung – auf Mensch und Tier, die sichtbar werden. Picasso geht sogar noch einen Schritt weiter:  wie auch in andere Bildern steht hier der Stier links im Bild für die Aggression, die entfesselte Gewalt.    Ganz entmenschlicht ist diese Gewalt - - -
 

So ungeschönt muss es sichtbar sein und sichtbar bleiben.
 

Die Mutter, die um ihr totes Kind , ja was: weint? schreit? es fehlt ein Wort um diese Verzweiflung der Mutter auszudrücken !  Das brennende Inferno mit Menschen die in gleicher Weise weinen-schreien-gen Himmel flehen. Von beiden Seiten, von allen Seiten Guernica, Hiroshima, Auschwitz, hunderte von Namen und Orten wären zu nennen, aus alter und neuer Zeit...

Trost und Hoffnung in diesem Bild ?

Das Zentrum des Bildes nimmt ein Kriegerdenkmal ein, ein Reiterstandbild, das vom Pferd gerissen am Boden zerschellt ist. Was im ersten Blick das Grauen des Bildes ausmacht – der Eindruck des abgetrennte Kopfes und Armes wird zu einer über das Grauen hinausweisenden Botschaft Picassos: das Schwert in der Hand  der zerschellten Statue ist zerbrochen ! Links unterhalb des verwundeten Pferdes liegt die ehemalige Kriegerstatue mit weit ausgebreiteten Armen – die Statue ist in einzelne hohle Blöcke zerschellt.

 


Zentrales Detail - die zwei Personen vermitteln den Eindruck der Größe des Bildes

 

Das ist zu Ende, wenn man das Leid sieht: die Verherrlichung von Gewalt, von Kriegsruhm und Kriegerehre.
Wie das Schwert zerbrechen die Heroisierungen des Krieges. Übrig bleiben hohle Worte, hohle Rechtfertigungen, leere Formen, zerschellt, am Boden...

Zaghaft gemalt:  das zerbrochene Schwert  - wird -- zum Zweig.

Die Pflanze, wie auch die Frau, mitte-rechts im Bild, richtet ihren Blick, ihr Suchen auf das Licht – Kommentatoren des Bildes setzen es mit dem Auge Gottes gleich. Fast noch direkter gehen die Linien jedoch zu der Lampe, die von der Figur aus dem Fenster in das Bild gehalten wird und das Geschehen mit erhellt. Wenn wir den Blick zu einem ‚Oben’ richten; wenn wir solches Geschehen im ‚richtigen’ Licht erhellen, werden wir einen Blick zu einer ‚echten’ Hoffnung einer besseren Welt erhalten – durch Leid und Grauen hindurch.

So entsteht Befriedung – das ist unsere Hoffnung.      Und dann ?

So klar ist die Botschaft, dass eine Kopie des Bildes im Gebäude des Sicherheitsrates der UNO in New York verhängt wurde zur Zeit des Irak-Krieges 2003. Was kann über dieses Bild besser Zeugnis geben, als dass es von kriegsvorbereitenden und kriegsführenden Verantwortlichen derart gefürchtet wird !

Wenn wir das fast durchsichtige Pflänzchen der Hoffnung aus der Mitte des Grauens ernst nehmen, es wichtiger wird als die Zerstörung  - dann hat das etwas mit Auferstehung zu tun, mit Neuanfang. Ein Zweig – ein Hinweis auf den Zweig, den die Taube nach der Sintflut zur Arche bringt ? Picassos Friedenstauben legen eine solche Deutung nahe.

 


Pablo Picasso - Friedenstaube

Pablo Picasso -
Die Friedenstaube

Diese Strichzeichnung für einen
Poster von Picasso 

zum Friedens-Weltkongress 1949 in Paris
wurde ein Logo für den Frieden
auf der ganzen Erde

 

 

Pablo PicassoMädchen mit Taube

 

Pablo Picasso

Mädchen mit Taube

Portrait eines Kindes 1901

 

 

Picasso ist vor allem als ein kraftvoller Künstler bekannt, der mit immer neuen Techniken und Kunstformen alle Arten und Schattierungen des Lebens geschaffen hat. Kinderporträts wie das von nebenan aus seiner ersten Schaffensperiode sind weniger bekannt, aber sie gehören zu den schönsten Dingen, die er schuf.