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Astrophysik - Schönheit des Weltalls

Götter - oder nur Lampen am Himmel?

Mein Herz im Weltall

Geburt und Tod der Sterne

Ende der Welt - Szenarios
 

 


 

Das moderne Weltall,

mit dem Auge der Wissenschaft gesehen,

Wunder über Wunder,

unendlich weit und tief:

schauen und staunen!

 


Ägyptisches Weltbild - mythisch 
Erde und Firmament, Tag und Nacht,
Sonnengott in Pharaonenbarke,
Luftgott trennt Himmel und Erde


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Milchstraße Anleitung zur Fotografie
https://pixelsucht.net/milchstrasse-fotografieren-anleitung

Mein Herz im Weltall
Denken, fühlen, leben - niemand bleibt allein


Durch Einstein, Max Planck und viele geniale Physiker vorher und nachher wurde das klassische Weltbild seit Kopernikus, Galilei und Newton endgültig abgelöst, nicht nur weiterentwickelt. Es geschah ein Paradigmenwechsel! Bis 1900 ging man davon aus, dass alle physikalischen Vorgänge nach unwandelbaren Gesetzen wie auf einer durch Zeit und Raum absoluten Weltbühne ablaufen. Die Menschen der Zukunft werden das moderne Weltbild in ihr Bewusstsein einbauen - ich habe es teilweise auch schon versucht.
 


New Mexico USA, Karl G. Jansky Very Large Array, für Radio-Wellenlängen von 0,7 bis 400 mm.     
 27 bewegliche einzelne Radioteleskope von 25 Metern Durchmesser und einem Gewicht von je 230 Tonnen.

 

Es ist nicht alles relativ geworden! Eher ist das Weltall, die Natur in ihren "ewigen" Gesetzen von Deutungen unabhängig und absolut geworden, der Mensch aber wurde zu Recht relativiert in seinem Denken und Erkennen. 


"Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, die du geschaffen durch dein Allmachtswort, 
dann jauchzt mein Herz dir, großer Herrscher, zu: 
Wie groß bist du! Wie groß bist du!
 

 

Alle Genies der modernen Physik haben Ausgrenzung und Ablehnung erfahren. Die Katholiken zogen sich in eine mittelalterliche Burg zurück ("Neuscholastik"), die Protestanten betonten eher eine strikte Kompetenzteilung "Theologie/Physik". Nach 1950 erfolgten Versuche der Annäherung, Karl Rahner, Hans Küng - und das Konzil mit der Anerkennung, dass lediglich die moderne Physik physikalische Forschung und Ergebnisse erbringen kann. Die Relativitätstheorie sowie die Quantenlehre haben sich als Arbeits-instrumente bewährt und sind durch Beobachtungen und Experimente bestätigt worden. Für gläubige Menschen ergeben sich neue Horizonte des Glaubens, der ja nicht an Raum und Zeit gebunden ist.

 

  • So ist der Himmel nicht mehr räumlich "oben" zu verstehen und vor allem gibt es unten nicht Hölle oder Fegfeuer, nicht "zeitlich nach dem Tod das Gericht" oder "zeitlich am Anfang schuf Gott die Welt" - er erschafft jetzt und immer. Zeitliche und räumliche Vorstellungen sind nicht absolut, sondern relativ und rein menschliche Wahrnehmung - die "Ewigkeit" ist schon da! Mysterium, real und wahr!

  • Durch Wunder müsste Gott jedesmal die gesamte Welt zeitlich und räumlich verändern, denn jede Kraft ist mit allen anderen wechselwirksam. Solche Wunder sind wohl nicht anzunehmen, umso größer ergibt sich aber als einziges Wunder die Existenz des Schöpfers und seiner Schöpfung. Auch ich bete zu Gott oft, mich in meinen Anliegen zu erhören, füge aber immer dazu: "Dein Reich komme und dein Wille geschehe, damit dein Name geheiligt werde über allem." Und dazu mache ich dann noch eine Wallfahrt zur meiner Muttergottes von Maria Weissenstein!

  • Ich kann auch Intelligenz, Gefühle wie Liebe und Hass, Leben ("Ich denke und fühle, handle und leide usw. - also bin ich und existiert dies alles"), den kreativen freien Willen als aktive Wirklichkeit annehmen. Dabei bleibt klar: physikalische Aussagen kann nur die Physik machen, aber diese verhindert mich nicht an der Meditation darüberhinaus zu allem, was da ist und lebt. Und mich bewegt die Frage: sind Intelligenz, Wille, Gefühl und alles, was ich als Wirklichkeit erlebe, vielleicht nur noch unbekannte Dimensionen von Energie/Materie?

  • Der Urknall kann physikalisch auch ohne direkten Schöpfer-Eingriff eines absoluten, überphysikalischen göttlichen Wesens erklärt werden. Dasselbe gilt von der Entwicklung unmittelbar nach dem big bang sowie für die 13,8 Milliarden Jahre seither, auch für eventuelle Zukunftsszenarien. Innerphysikalisch braucht es keinen Schöpfer, aber es bleiben die großen außerphysikalischen ontischen Fragen der Philosophie und Theologie. Und da fragen wir auch in alle Zukunft den Schöpfergott, warum es da etwas gibt und nicht Nichts ist, und warum das so und nicht anders ist, und was mit dem Glück des menschlichen Lebens ist. So bleiben Sein und Handeln, Glaube und Liebe, Vertrauen und Hoffnung, Begegnung und Ewigkeit als menschliche Lebensfelder, die von einem lebendigen Gott durchwirkt sind.
     

  • Alles, was da ist, hat miteinander Kontakt und wirkt aufeinander ein, ohne zeitliche und räumliche Konstanten. So sind auch Engel und Verstorbene "wirklich und wirkend" bei uns. So kann ich beten, segnen oder verfluchen - und es wirkt! Eine sorgende Mutter verändert die Welt ihres Kindes zum Besten, ein betender Mensch verbiegt Zeit und Raum (und was darin ist und lebt) zum Segen, Gott wirkt in unserem Leben durch Mächte und Gewalten. Das gilt nicht als Physik, sondern als mein Glaube - aber vielleicht hat dies doch mit physikalischer Vernetzung zu tun?

  • Gibt es auch Teufel, Sünde, Gericht und Strafe? Ja, aber nicht absolut, nicht in kitschiger oder kindlicher Einfalt! Relativ werden auch diese für uns bestürzenden Kräfte "gebogen" mit der Botschaft von Ostern: "O selige Schuld, die uns einen solchen Erlöser schenkt." Und dies gilt auch für die Frage, die wir nach dem Tod an Gott stellen dürfen: Warum das Leid unschuldiger Menschen, etwa der Kinder, warum das Stöhnen einer nicht fertig geschaffenen Welt?