Claude Monet - Kathedrale von Rouen


 

Rouen Kathedrale

Die Kathedrale von Rouen - so heißt eine 33 Gemälde umfassende Bilderserie von Claude Monet, die zwischen 1892 und 1894 entstand. Der neue Blick der Impressionisten - das Spiel des Lichtes an der Fassade in verschiedenen Tagessituationen. Diese Bilderserie gehört zu den spannendsten, auffälligsten und überzeugendsten Studienserien der Malerei. Unter schwierigsten Umständen, auch unter Selbstzweifeln, rang der Künstler um die Darstellung seiner Überzeugung: vom selben gemieteten Beherbergungsraum aus malte er sich fast zum Umkommen, schnell mit kurzen Farbstrichen um das wahre Licht ringend.

20 Jahre nach seinem bahnbrechenden Bild "Impression - Sonnenaufgang über dem Hafen von Le Havre" (damit wird auch heute noch der Anfang des Impressionismus und der Klassischen Moderne auf 1872 festgesetzt) wollte es Monet ganz genau wissen: er verzichtet auf alle Maldogmen seiner Zeit, auf Komposition und Perspektive, auf Form und Gegenstandsfarbe, er konzentriert sich nur mehr auf den athmosphärischen Eindruck des Augenblicks, das Spiel von Licht und Luft in der sich ändernden, flimmernden Tageszeit.
Der neue Blick - ein neues Schauen und Sehen - Impressionismus.



Phantastisch wird die Betrachtung dieser künstlerischen Jahrhundertleistung durch die Möglichkeiten der neuen elektronischen Medien, z.B. unter http://commons.wikimedia.org/wiki/Monet

 

 

 

Monet Kathedrale Rouen     Monet Rouen Kathedrale
Claude Monet - Rouen in Morgenstimmung               ... und Kathedrale im vollen Sonnenschein



Monet Kathedrale Rouen     Monet Kathedrale Rouen
Monet - Kathedrale bei Sonnenuntergang                       Kathedrale Rouen in heller Nacht        
 


Dieses Bild von Monet prägt den Beginn des Impressionismus

und der Klassischen Moderne insgesamt!

Claude Monet, Impression Sonnenaufgang
Claude Monet, Impression Sonnenaufgang
über dem Hafen von Le Havre 1872

 

Das Bild zeigt den Hafen von Le Havre am Morgen, gemalt aus dem Fenster eines hochgelegenen Hotelzimmers aus. Im Hintergrund liegen Schiffe vor Anker, die im Nebel verschwinden. Im Vordergrund des Bildes sind drei kleinere Fischerboote unklar zu erkennen. Auf dem Wasser bricht sich das Licht der aufgehenden Sonne.

Monet malte den Großteil des Bildes mit Violett und Blau, die Reflexion der Sonne auf dem Wasser malte er mit Orange. Als strukturierendes Element dienen Industrieanlagen und Schiffe im Hintergrund, deren Masten und Schattenumrisse lineare Strukturen schaffen. Das Bild ist so ebenmäßig gemalt, dass der Anschein der räumlichen Distanz ausschließlich durch die schräg angeordneten Boote deutlich wird.

Monet verzichtet auf Komposition und räumliche Wirkung. Ziel der Darstellung ist die unverfälschte Wiedergabe des momentanen objektiven Seh-Eindruckes. Der atmosphärische Eindruck steht im Vordergrund und weist die Form von Gegenständen zurück. Zur Verwirklichung seiner Vorstellungen wandte Monet eine Malweise mit kleinen, kurzen Pinselstrichen an, welche das ständige Wechselspiel des Lichts und das Flimmern der Luft anschaulich macht.

Die Farbe ist stellenweise so dünn lasierend und flüchtig aufgetragen, dass die Leinwand durchscheint. Lediglich die Spiegelungen der Sonne heben sich ab.
Zitiert nach Wikipedia