Schönheit in der Tiefe des Weltalls
120 Milliarden Galaxien - 150 Trilliarden Sonnen


"Weißt du, wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?"

Die moderne Physik ist nicht mehr so anschaulich wie früher,
aber der Zauber der Sternenwelt ist noch größer geworden.
Allerdings braucht es dafür Interesse und Wissen, Zeit und Meditation.

Vgl. Klick auf "Mein Herz im Weltall"

 
 
Whirl-Pool Galaxie Hubble Space Teleskop

1 Billion Sterne formen die schöne Galaxie "Whirl-Pool", Aufnahme Hubble-Satelliten-Teleskop 
 Millionen Grad heiße Sterne sind sichtbar, sonst eine Milchsuppe aus 1012
einzelnen Sonnen, Gas und Staub
 
"Whirl-Pool" ist nur 28 Millionen Lichtjahre von uns enfernt. Das erste Licht überhaupt wurde erst 380.000 Jahre nach dem Urknall sichtbar und ist seither 13,4 Milliarden Jahre unterwegs zu uns. Wegen der Raum-Expansion des Weltalls hat es dabei eine Entfernung von etwa 46 Milliarden Lichtjahren zurückgelegt.
 
 
Unsere Sonne gehört zu etwa  300 Milliarden Sternen, die unsere Milchstraße bilden.
Im gesamten Weltall werden heute  120 Milliarden Galaxien mit insgesamt 150 Trilliarden Sternen 
 geschätzt, die Planeten nicht mitgezählt und nicht berechenbar.

Jeder Stern ist ein Wunder für sich - ist dies nicht der Meditation wert?
 


Milchstraße mit Sonne - Simulaton NASA
Wissenschaftliche Darstellung unserer Milchstraße: Balken-Zentrum mit Sonnenansammlung und unsichtbarem Energiezentrum (Schwarzes Loch mit höchster Dichte, so dass nicht einmal Lichtstrahlen entweichen können)
UW-Madison: University Communications, mit der Angabe "Sun -  unser Sonnensystem"

Unserer Milchstraße gleicht einer großen dicken Scheibe von 100.000 Lichtjahren Durchmesser, 
mit bloßem Auge am Nachthimmel wie in einem Teller (oder verschüttete) Milchsupppe sichtbar!

 

Und solcher "Milchstraßen" (Galaxien) gibt es noch weitere  120.000.000.000 Stück, und zwar in einem
sich beschleunigend ausdehnendem Weltenraum von heute etwa 94 Milliarden Lichtjahren Durchmesser.

 

 

25 Jahre Weltraumteleskop Hubble - Jubiläumsbild


Hubble Galaxie Westerlund

Sternenhaufen Westerlund 2 in unserer Milchstraße  (Hubble 25-Jahre-Jubiläums-Aufnahme)

 

 

Das Bild oben zeigt 3000 Sterne , Durchmesser der Gruppe etwa 10 Lichtjahre.
Man vergesse nie: solche Bilder zeigen einen meist viele Lichtjahre (!) breiten Ausschnitt
und stehen z.B. in diesem Fall in einer Entfernung von (nur!) 20.000 Lichtjahren.

 

Wer sich auf solche Dimensionen einlässt, wird sprachlos vor der Größe und Tiefe des Weltraumes.

Gläubige Menschen werden in das bekannte Lied einstimmen:

"Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
die du geschaffen durch dein Allmachtswort…
Blick ich empor zu jenen lichten Welten,
und seh der Sterne unzählbare Schar:
Dann jauchzt mein Herz dir großer Herrscher zu:
Wie groß bist du! Wie groß bist Du!"

 

Genauso wichtig ist aber für alle Menschen, dass sich dieses Weltbild langsam auch im alltäglichen Bewusstsein durchsetzen wird. Nur mit Hilfe neuer total unanschaulicher und mathematisch abstrakter Theorien können Physiker heute arbeiten, z.B. mit der allgemeinen Relativitätstheorie oder der Quantenphysik, der GUT-Theorie oder den Stringtheorien.

Auf der einen Seite wurden diese Theorien lange Zeit ausgegrenzt, bekämpft oder sogar lächerlich gemacht, leider auch von religiöser Seite aus (wie damals Kopernikus oder Galileo Galilei). Auf der anderen Seite hat die Physik teilweise die früheren Kompetenzen der Metaphysik und Religion übernommen – was etwa Entstehung der Welt, Raum und Zeit, Materie, Intelligenz, Gott und Transzendenz, Schöpfung und vor allem Ethik betrifft.

Die Bibel beschreibt auf der ersten Seite, dass Sonne, Mond und Sterne nicht Götter oder Geister sind, sondern fast naturwissenschaftlich Lampen am Firmament. Eine noch ungelöste Aufgabe: ein "Schöpfungsbericht" nach Einstein und Max Planck, nach Hubble und Big Bang.


 

Noch ein Zitat zum Bild oben:

"Im Sternenhaufen Westerlund 2 liegen einige der heißesten und hellsten jungen Sterne unserer eigenen Milchstraße. Hubble blickt hier in einer Kombination aus sichtbarem Licht und Nah-Infrarot durch den Staubschleier des Sternenhaufens hindurch...

Die intensive, energiereiche Strahlung der jungen Sterne wirkt wie ein starker Wind, der die umgebenden Wolken aus Wasserstoff verformt und aufheizt. Dadurch entsteht eine bizarre Landschaft aus leuchtenden Säulen, Graten und Tälern. Jede der in dieser Aufnahme eher klein erscheinenden Staub- und Gassäulen sind mehrere Lichtjahre lang. Die roten Leuchtpunkte sind neugebildete Sterne, die noch in ihrer Hülle aus Gas- und Staub verborgen liegen. DIe rötliche Farbtöne im Nebel stehen für Wasserstoff, die bläulichen Bereiche enthalten vorwiegend Sauerstoff."

Zitiert nach Wissensmagazin scinexx.de